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Chorus CleanTech Solar

Umweltfonds

Dieser Fonds ist bereits platziert!

Aktuelle Beteiligungsangebote im Bereich Umweltfonds finden Sie in unserer Fondsübersicht.
CleanTech Solar
Initiator Chorus
Fondssegment Umweltfonds
Fondskategorie Solarfonds
Fondsobjekte Mehrere Photovoltaikanlagen in Italien
Prognostizierte Ausschüttungen
ansteigend von… auf…
222,38 % insgesamt
Laufzeit 20 Jahre
Emissionsjahr 2009
Bemerkung Sonderkündigungsrecht für Anleger nach 10 Jahren

Porträt

Konzeption des Fonds Chorus CleanTech Solar

Die Fondsgesellschaft wird über eine in Italien ansässige Betriebsgesellschaft mehrere mittelgroße Photovoltaik-Anlagen in Italien erwerben, errichten, betreiben und damit Strom erzeugen. Bei der Betriebsgesellschaft handelt es sich um eine Tochtergesellschaft in der Rechtsform einer S.A.S. (Società in accomandita semplice, vergleichbar einer deutschen KG). Die Betriebsgesellschaft kann auch über im Allgemeinen hundert prozentige Tochter-Betrieb gesellschaften tätig werden.

Ähnlich wie in Deutschland ist in Italien die Vergütung des produzierten Solarstroms gesetzlich geregelt und bietet damit dem Investor über mindestens 20 Jahre eine gesicherte Ertragskalkulation. Ferner weist Italien insbesondere in den südlichen Regionen eine überdurchschnittliche Sonneneinstrahlung auf.

Kapitalanleger beteiligen sich grundsätzlich als Treugeber über die REGIS Treuhand & Verwaltung GmbH für Beteiligungen an der CHORUS CleanTech Solar GmbH & Co. KG mit Sitz in Neubiberg bei München. Alternativ ist eine Beteiligung als im Handelsregister eingetragener Kommanditist möglich.

Die Beendigung der Fondsgesellschaft ist analog zur gesetzlich festgelegten Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen in Italien zum 31. Dezember 2029 vorgesehen.

Die Mindesteinlage pro Anleger beträgt EUR 10.000. Die Komplementärin kann jedoch nach freiem Ermessen auch kleinere Einlagen zulassen. Alle Beträge müssen durch 1.000 ohne Rest teilbar sein.

Marktumfeld

Die Anzahl der Photovoltaik-Anlagen, im Allgemeinen auch Solaranlagen genannt, nimmt weltweit zu. Gründe dafür sind nicht nur Klimaschutzgesichtspunkte, sondern auch fundamentale wirtschaftliche Überlegungen, wie immer knapper werdende Erdöl- und Erdgasvorkommen sowie nicht zu vernachlässigende Lieferabhängigkeiten von politisch schwierigen Staaten.

Obwohl derzeit eher günstig werden laut dem Oil Market Report der internationalen Energiebehörde vom 13. November 2008 naher Zukunft die Preise für fossile Energieträger (Kohle, Öl, Erdgas) wieder deutlich steigen. Schon deshalb sind Investitionen in solare Energieproduktionen nicht nur politisch gewollt, sondern auch wirtschaftlich hoch interessant.

Das Energiereservoir der Sonne ist unerschöpflich. Allein die Energiemenge, die innerhalb von sechs Stunden in die Wüstenregionen der Erde einstrahlt, würden den Weltenergiebedarf eines ganzen Jahres decken. Entsprechend entstehen nicht nur in Deutschland und Europa neue Photovoltaik-Anlagen, sondern auch in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Australien.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSWSolar) hat berechnet, dass im Jahr 2008 weltweit Solaranlagen mit einer Leistung von 3,6 Gigawatt neu installiert wurden. Das entspricht einer Zunahme von 50% im Vergleich zum Jahr 2007. Auch in den nächsten Jahren wird die Stromgewinnung aus Photovoltaik unaufhörlich steigen. So sieht eine Studie des Bankhauses Sarasin die gesamte installierte Leistung von Photovoltaik-Anlagen bis zum Jahr 2020 bei 125 Gigawatt. Die Zahlen sind eindeutig, auch wenn auf Grund der aktuellen Banken- und Finanzkrise die Errichtung der einen oder anderen geplanten Solaranlage sich verzögert oder ganz weg fällt.

Investitionsobjekte

Da nach Meinung verschiedener Fachleute die Preise für Solarmodule in der nächsten Zeit weiter zurückgehen sollen, haben die Fondsgesellschaft bzw. ihre Betriebsgesellschaften zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung weder eine Photovoltaik-Anlage erworben noch einen konkreten Errichtungsauftrag erteilt. Allerdings bestehen insbesondere mit einem anerkannten deutschen, aber auch mit erfahrenen weiteren deutschen und zuverlässigen italienischen Solarunternehmen, grundsätzliche Absprachen über diverse Photovoltaikanlagen, vorzugsweise in der Gegend um Ancona, in Apulien, auf Sardinien, aber auch in Kalabrien und auf Sizilien. Die Gesamtleistung der konkret angebotenen Solaranlagen beläuft sich auf insgesamt circa 30 MW, so dass aus heutiger Sicht das anvisierte Fondskapital kurzfristig in Solarprojekte investiert werden kann.

In der Regel handelt es sich bei den angebotenen Anlagen um Freilandanlagen mit einer Größe von ca. einem Megawatt, in Einzelfällen aber auch um Dach- bzw. bauintegrierte Anlagen. Die Errichtung einer Solaranlage erfolgt in der Regel im Wege eines Generalunternehmervertrages für die schlüsselfertige Anlage zum Festpreis, inklusive aller Nebenleistungen, Zuwegungen und Sicherungseinrichtungen.

Finanzierung

In der Kalkulation wird von einem Fondsvolumen von EUR 10 Mio, zuzüglich Agio, ausgegangen, das der Betriebsgesellschaft als Eigenkapital oder Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt wird. Auf deren Ebene sollen dann kalkulationsgemäß langfristige Bankdarlehen in Höhe von etwa EUR 17,3 Mio. aufgenommen werden. Das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich nach Abzug einer Liquiditätsreserve von EUR 0,3 Mio. auf rund EUR 27,5 Mio.

Gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt das Eigenkapital aufgrund der Platzierungsgarantie der CHORUS Vertriebs GmbH mindestens EUR 2 Mio. und ist auf EUR 60 Mio. begrenzt. Die Platzierungsgarantie ist so ausgelegt, dass eine erste Photovoltaik-Anlage von etwa 1 MW Leistung auch dann schon in Auftrag gegeben werden kann, wenn noch keine Zeichnungen mit entsprechendem Volumen vorliegen. Eine Rückabwicklung wegen zu geringer Platzierung ist insofern faktisch ausgeschlossen.

Ausschüttungen

Die Ausschüttungen für die Anleger der Beteiligung Chorus CleanTech Solar betragen kalkulationsgemäß im Schnitt 11,7% pro Jahr und beginnen mit 6,7% p.a. für das zweite volle Betriebsjahr. Zusätzlich könnte - wie oben ausgeführt - zum Ende der Fondslaufzeit eine Ausschüttung aus dem Verkauf der Photovoltaik-Anlagen, die grundsätzlich dann noch 5 bis 10 Jahre und länger Strom produzieren können, erwartbar sein.

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