Gegenstand des Fonds ist der Erwerb und Betrieb einer Rapsölmühle zur Produktion von Rapsöl auf eigenem Grund und Boden, sowie Maßnahmen, die der Weiterverarbeitung und Vermarktung von Rapsöl dienen. Neben dem Verkaufserlös aus dem Öl werden weitere Erlöse aus dem Verkauf des bei der Produktion entstehenden Koppelproduktes, des sog. Rapskuchens oder Rapsexpellers, erzielt. Die Rohstoffe werden von einem großen deutschen Lieferanten für Agrarprodukte, der Bohnhorst Agrarhandel GmbH, angeliefert. Dies ist für die Fondgesellschaft ein wirtschaftlicher Vorteil, da sich die Betriebsstätte der Firma Bohnhorst auf dem Nachbargrundstück der Ölmühle befindet. Die jährliche Menge an Input beträgt 60.000 t, aus der rund 24,6 Mio. Liter (22.350 t) Öl und rund 37.650 t Rapskuchen produziert werden sollen. Der Lieferant der Rapssaat hat sich vertraglich verpflichtet, den produzierten Rapskuchen zurückzukaufen. Die Kontrakte für die Belieferung mit Raps, als auch für die Abnahme des Rapskuchens, laufen zunächst über 10 Jahre. Im Anschluss daran steht der Fondsgesellschaft ein zweimaliges Optionsrecht zur Verlängerung um jeweils 3 Jahre zu. Die prognostizierten Ausschüttungen betragen anfänglich 5% p.a., steigend auf bis zu 29,67% p.a. über 20 volle Betriebsjahre auf die gezeichnete Kommanditeinlage. Insgesamt sollen ca. 357% über 20 Jahre hinweg ausgeschüttet werden. Die Ausschüttungen sollen grundsätzlich zwei Mal jährlich erfolgen (zum 30.6. und zum 31.12.), erstmalig am 30.06.2008. In der Berechnung ist ein möglicher Verkauf und ein daraus resultierender Verkaufserlös nicht berücksichtigt worden, da die Kalkulation eine Vorausschau für 20 volle Betriebsjahre darstellt, die nicht unterstellt, dass zu diesem Zeitpunkt die Gesellschaft beendet wird oder die Anlage veräußert wird. Davon unabhängig wird der potenzielle Restverkaufserlös der Ölmühlentechnik von einem unabhängigen Gutachter auf ca. 12,5% der Anschaffungskosten geschätzt.
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