Der Kapitalanleger beteiligt sich als Kommanditist oder Treugeber an der Fondsgesellschaft MPC Best Select Private Plan GmbH & Co. KG. Die Fondsgesellschaft beteiligt sich ihrerseits über Zielgesellschaften gleichzeitig an elementaren Anlageklassen, wobei eine „Asset Allocation“ als Anlagestrategie vorliegt. Zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung steht die endgültige Auswahl der Zielgesellschaften noch nicht fest. Zielgesellschaften können z. B. Immobilien-, Energie- und Rohstoff-, Infrastruktur-, Flugzeug-, Private-Equity-Fonds, Schiffsbeteiligungen oder weitere sein.
Der Anleger kann dabei zwischen einer sofortigen Beteiligung mit seiner Zeichnungssumme ab EUR 5.000 und zwei Ansparmöglichkeiten ab EUR 100 pro Monat wählen. Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeit eingegangen. Jeder Anleger kann die Gesellschaft mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres, erstmals jedoch nach Ablauf von 20 Jahren nach Beendigung des jeweiligen Investitionszeitraumes kündigen.
Bei den Zielgesellschaften soll eine ausgewogene Streuung vorgenommen werden, so dass keine Anlageklasse mehr als 30% des Gesamtportfolios betragen soll. Zielgesellschaften der Investition sind geschlossene Fonds von MPC Capital oder anderen renommierten Initiatoren, für die ein von Wirtschaftsprüfern erstelltes Prospektgutachten nach dem IDW-Standard S4 oder ein steuerliches Kurzgutachten vorliegen sollte, die jeweils keine wesentlichen Einwendungen gegen den Verkaufsprospekt enthalten dürfen. Die Auswahl der Zielgesellschaften im Einzelnen übernimmt die Komplementärin, die Elfte MPC Vermögensstrukturfonds Verwaltungsgesellschaft mbH, Quickborn, vertreten durch die Geschäftsführer Axel Jensen und Nils Müller.
„Asset Allocation“ heißt nichts anderes, als dass „Kapitalanlagen“ („Assets“) richtig ausgewählt, gewichtet und kombiniert werden müssen („Allocation“). So können möglichst hohe Erträge bei gleichzeitig niedrigem Risiko erzielt werden. Mithilfe dieser Anlagestrategie wird eine effektive Kombination verschiedener Investments vorgenommen. Dies stellt sich als wissenschaftlicher Prozess dar und unterscheidet sich insofern von der einfacheren Strategie der Diversifikation. Bei der einfacheren Diversifikation würden beispielsweise zahlreiche traditionelle Anlagen auf internationale Märkte gestreut. Da sich diese aber weitgehend im Gleichlauf der Märkte bewegen, wird das systematische Risiko nicht ausgeschaltet. Bedeutsam ist es daher, dass sich die unterschiedlichen Anlageformen eines Portfolios möglichst unabhängig voneinander entwickeln.
Während des Investitionszeitraumes zurückfließende Liquidität wird für jede Anlegergruppe zur Deckung der laufenden Kosten sowie für Reinvestitionen in weitere Beteiligungen verwendet. Zeitpunkt und Höhe der Auszahlungen sind unbestimmt. Die Auszahlung sollte in der Regel jährlich erfolgen. Die Auszahlungen beinhalten die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals.
Gemäß einer beispielhaften Rückflussrechnung wäre bei einer unterstellten Wertentwicklung der Zielgesellschaften von 6,5% p. a. ein Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 199 % (nach 19 Jahren Fondslaufzeit, vor Einkommensteuer, inkl. Agio, inkl. Rückzahlung des eingesetzten Kapitals) bei Einmalzahlung der Zeichnungssumme möglich.
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